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Großes Kunst- und Kulturprojekt der Kulturklassen 2a/2b und der Kunst – AG


 

Aus dem Bereich Kunst und Architektur schufen die 2. Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Einwag und Frau Schramm und der Projektbetreuerin Frau Lösch-Pülschen ein wandfüllendes Mosaik für die Martinschule. Die Ideengeberin und Planerin Frau Einwag, wollte die Geschichte der Martinschule nahe an der Lebensader Regnitz in einem ca. 8 qm großen Mosaik darstellen.

Zum Konzept: Da es um das Schulgebäude geht, ist die obere Kante des Mosaiks einem Hausdach nachempfunden. Die Säulen mit Kapitellen wurden gewählt, weil sie bis 1961 die Außenfassaden der Schule zierten. Der Fluss, der durch die 5 Arkaden fließt erinnert an den Schulstandort in der Fischerei. Aufgrund der Kreativität der Schulkinder landeten allerdings auch Meerestiere im Fluss. In den Torbögen sind Gegenstände zu sehen, die auf frühere Zeiten der Schule hinweisen, z.B. ein Kreuz, das daran erinnert, dass die Schule auf dem Gelände des ehemaligen Kapuzinerklosters steht oder eine Spritze, die auf die zeitweilige Nutzung der Schule als Lazarett während und nach dem 2. Weltkrieg hinweist. In der letzten Arkade findet sich ein Theatervorhang, denn in den Nachkriegsjahren wurde die Turnhalle als Theater genutzt. Zwischen 1946 und 1950 fanden ca. 50.000 Flüchtlinge und Vertriebene eine Bleibe in der Martinschule. Da es sicher immer darum ging auch satt zu werden, finden sich im Mosaik ein Topfdeckel und ein Löffel. Darüber hinaus sollte durch die Nutzung von Fliesenresten auch das Thema Nachhaltigkeit und Wiederverwertung ins Boot geholt werden.

In mühsamer Kleinarbeit wurde in etlichen Kunststunden geklebt und gepuzzelt. Die Kinder zeigten Teamgeist und großen handwerklichen Fleiß. Ein Dankeschön auch an einige Kinder der 4. Klasse, die in der Endphase mit zupackten.